Auf einem Spaziergang durch Stettin kamen wir an einen inspirierenden Brunnen. Wie der Brunnen heißt und wer ihn gestaltet hat, weiß ich nicht. Für mich ist es einfach der Segens-Brunnen. Dazu habe ich ein paar Zeilen gedichtet.

 

Brunnen mit zwei Mädchen, die Wasser durch Hände rinnen lassen

 
Wenn Wasser durch die Finger rinnt,
von einer Hand zur andern,
wenn Lassen selbst an Kraft gewinnt,
weil Leben ist ein Wandern,
dann strahlt der Himmel himmelblau,
wird Buntmetall lebendig.
Mein Segensbild ist das genau
für heute und für ständig.

 
Andreas Bochmann, 23. Juli 2026

 

 

 

Foto: Claudia Sokolis-Bochmann